Die LernWerkstatt für
Eltern und Schüler
Erfolgreicher lernen und die Familie entlasten
Bei den LernErlebnisTagen stärken sich SchülerInnen und deren Eltern gemeinsam in ihrer Rolle für den Schulalltag und verbessern ihr Methodenrepertoire. Die LernErlebnisTage gehören zu einer Veranstaltungsreihe des ZEIT Schüler-Campus und des Studienhauses, die das Bildungsangebot der Region ergänzen und die für alle Eltern und deren schulpflichtige Kinder aus dem gesamten Umland offen sind.
Das LernErlebnisSeminar ist wie eine Lernwerkstatt, in der mit vielen praktischen Übungen kreativ Lernhilfen geschaffen werden. Schulen initiieren das LernErlebnisSeminar speziell für die eigenen SchülerInnen und Eltern. Das Seminar wird vom Studienhaus angeboten und soll einerseits Eltern in ihrer Rolle als Lernbegleiter stützen, andereseits erprobte Lerntipps und gezielte Anregungen für SchülerInnen bieten.
Manchmal muss man Zeit investieren, um Zeit zu gewinnen!

Eltern-Seminar:
- Wie lernt mein Kind? Welche Lerncharaktere gibt es?
- Wie kann ich beim Lernen unterstützen und Kompetenzen stärken?
- Welche Lerncharaktere gibt es?
- Wie kann ich Lernpotenziale optimal ausschöpfen?
Schüler-Seminar (ab 3.Klasse):
- Bausteine zum Gelingen des Schulalltags- Kennenlernen verschiedener Lern- und Lehrmethoden
- Lernhilfen für den Schul- und Hausaufgabenalltag
- Lust an Eigenverantwortung entdecken
Die LernErlebnisTage im Überblick
Erfolgreicher Lernen und die Familie entlasten! – Lernen können und richtig begleiten!
ORGANISIEREN
- Arbeitsplatzgestaltung
Um gut und konzentriert arbeiten und lernen zu können, benötige ich einen Platz, an dem ich mich wohl fühle und der mich nicht vom Wesentlichen ablenkt. Ein gut gestalteter Arbeitsplatz bildet die Basis für erfolgreiches Lernen. Manches gehört nicht an den Arbeitsplatz, anderes hingegen ist unverzichtbar und manches muss seinen Platz in Reichweite haben. Die Aufteilung, was wo hin gehört, ist Bestandteil dieses Bausteins. - Hausaufgabenplanung
Wann sollte ich meine Hausaufgaben machen? Welche Reihenfolge ist wichtig beim Erledigen meiner Hausaufgaben? Wie lange kann ich arbeiten, um nicht überfordert und unkonzentriert zu werden? Wann sollte ich mit dem Vorbereiten eines Referats beginnen und wann mit dem Auswendig lernen eines Gedichts? Nichts dem Zufall und der Willkür zu überlassen, sondern mit einem guten Plan an die Arbeit zu gehen entlastet mich und hilft mir auch in stressigen Situationen den Überblick zu bewahren. - Prüfungsvorbereitung
Die Vorbereitung auf eine Prüfung ist immer auch abhängig von ihrem Umfang. Aber hier gilt, wenn ich verschiedene Phasen durchlaufe und weiß, wie ich es anpacken muss, um den maximalen Erfolg für mich heraus zu holen, fühle ich mich sicher und gestärkt. Nur so kann ich selbstbewusst die Herausforderungen einer Prüfung meistern!
LERNEN MIT KÖPFCHEN
- Gesundheit
Wie kann ich Kopfschmerzen beim Lernen oder durch zu viel Anstrengung vermeiden? Um den Anforderungen des Schulalltags gewachsen zu sein, ist es von großer Bedeutung, sich gesund und bewusst zu ernähren. Sport und Bewegung haben ebenfalls einen bedeutenden Anteil am schulischen Erfolg. Wenn ich fit bleibe, fällt es mir leichter, meine alltäglichen Aufgaben gekonnt zu bewältigen. - Funktionsweise des Gehirns
Welche Prozesse laufen beim Lernen in meinem Gehirn ab? Wie kann ich einen Blackout vermeiden? Wie funktioniert Lernen? Durch das Wissen, welche Prozesse in meinem Kopf beim Lernen ablaufen, kann ich diese beeinflussen und gezielt steuern. Durch die Schulung unserer bewussten Wahrnehmung lassen sich verschiedene Lernstrategien leichter umsetzen. - Konzentration
Sich mit einer Sache konsequent und ausdauernd zu beschäftigen ist der Schüssel für gute Ergebnisse. Den Sinn hinter etwas zu entdecken kann mir dabei helfen, genauso wie Abläufe zu wiederholen und sie somit zu verinnerlichen. Jeder kann an jedem Sachverhalt etwas entdecken, was ihn interessiert, somit ist der Grundstein zur Konzentration gelegt.
ÜBER LERNEN NACHDENKEN
- Motivation
Sich aufzuraffen, die Dinge anpacken, dies fällt oft nicht leicht. Wenn ich weiß, wofür ich etwas mache und wenn ich weiß, wohin ich will, entsteht Motivation. Um meine eigenen Anforderungen zu bewältigen muss ich Schritt für Schritt vorwärts gehen, um mich so dem gesteckten Ziel zu nähern. Möchte ich alles auf einmal, ist das meist zum Scheitern verurteilt. Die richtige Unterstützung auf meinem Weg kann mir helfen, diesen leichter zu bewältigen. - Prüfungsmanagement
Die eigenen Leistungen vergleichen, ja, aber bitte nur mit den eigenen Leistungen und nicht so oft mit denen der anderen SchülerInnen. Die Zeit der Reflektion nach einer Prüfung gehört genauso dazu wie eine sorgfältige Vorbereitung. Nur so kann ich analysieren, was ich beim nächsten Mal verändern will und worauf ich mehr zu achten habe, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen. - Merktechniken
Wie kann ich lernen, dass ich das neue Wissen oder die gerade gelernten Vokabeln nicht gleich wieder vergesse? Welcher Typ bin ich und welche Strategie und Vorgehensweise beim Lernen passt zu mir? Kann ich gut auf analytische Weise lernen oder bin ich eher der fantasievolle Typ? Ist die Loci-Technik für mich geeignet oder doch eine andere Merktechnik für mich die bessere? Sich neues Wissen auf unterschiedliche Art und Weise anzueignen, hilft dabei, es dauerhaft zu behalten.
Individualisierung
- Persönlichkeitsfindung
Das Vergleichen und Beobachten, das Lernen am Modell – dem eigenen und dem Modell und Vorbild des Anderen – ist ein entscheidender Beitrag zum Entstehen emotionaler Intelligenz. Dadurch entstehen Empathie, Sympathie und Antipathie. Das Ich spiegeln und das sich spiegeln im Verhalten und Handeln Anderer beeinflusst und verändert uns. Dies zu trainieren ist sinnvoll und wichtig. - Stärkenanalyse
Wir investieren viel Zeit in Dinge die wir nicht können oder nur halb beherrschen. Das genügt in unserer heutigen spezialisierten Welt nicht mehr. Umso wichtiger ist es, seine eigenen Stärken zu entdecken. Kenne ich meine Stärken, kann ich diese ausbauen und mich besser im Leben orientieren und meine Ziele genauer definieren. - Zielsetzung
Wenn ich die Distanz zum Ziel kenne, weiß ich, was zu tun ist, um dieses zu erreichen. Wenn meine Ziele zu einfach zu erreichen sind, wenn sie mir zu anspruchslos erscheinen, dann sind sie nicht wirklich herausfordernd und spannend für mich. Setze ich mir Ziele, die unerreichbar scheinen, wirkt dies hemmend und einschüchternd auf mich. Habe ich keine Ziele, irre ich planlos umher. Um meine Ziele zu benennen, muss ich meinen Standort kennen. Nur durch die Frage nach dem wohin kann für mich Motivation entstehen.
Rhetorik und Präsentation
- Lesetechnik
Einen Text zu lesen und ihn inhaltlich zu durchdringen muss gut geübt sein. Den Sinn dahinter zu verstehen und zu sondieren, nach Wichtigem und Unwichtigem, ist eine Kompetenz, die durch Übung erlangt werden kann. Es gilt, die entscheidenden Signalwörter zu entdecken. Hinzu kommt der geübte Umgang mit Markierungstechniken. Was ist wirklich wichtig? - Rhetorik
Solides Hintergrundwissen ist genauso entscheidend wie eine gekonnte Ausdrucksweise. Die Macht meiner sorgfältig ausgewählten Worte darf ich nie unterschätzen. Genauso deren klare und deutliche Aussprache. Meine Atmung, die Variationen meiner Stimme und gekonnte Pausen erhöhen den Spannungsbogen und die Aufmerksamkeit meines Publikums. - Präsentieren
Ich stehe mit beiden Füßen fest und sicher auf dem Boden, mein Blick schweift immer wieder in Richtung meines Publikums und mein Körper hat eine entspannte aber offene Haltung. Die Bedeutung von Mimik und Gestik tragen zum Erfolg meines Vortrags entscheidenden Anteil. Erreiche ich mein Publikum, spielt der Inhalt jedes Referats nur eine untergeordnete Rolle.